Tag 6: Goumois nach St. Irmir

Gestern Abend im Hotel auf der französischen Seite angekommen, Mega komfortabel mit Jaccuzzi und allem Zeugs... aber man gönnt sich ja sonst auch alles,...oder wie heißt der Spruch😳

Der Speisesaal war gefüllt mit anderen Schweizer Bünzli, die vehement darauf bestehen auch im Ausland überteuert essen zu dürfen.

Entsprechend das Menü, ich entscheide mich für die billigste Option, das Menü "Terroir et Tradition" für 51.50 Eur ( maue ca. 300 Franc, vor der Euro-Einführung) Abgebildet "Maigre de ligne cuit sur peau, declination de céleri  brunoise croquante, chips et puree" Sehr übersichtlich, habe mich gleich zurechtgefunden.  Aber wie isst  man das jetzt, alles auf einmal wie beim Sushi? Oder versucht man minimale Stücke herauszuschneiden um Aktivität vorzutäuschen?

Jedenfalls ist der Geschmack sehr mittelmäßig, was ich dem Patron soweit es mein französisch hergibt zu erklären versuche, und er wirkt zutiefst betrübt ( wahrscheinlich mehr von meine Grammatik, als von dem was ich sagen wollte)


Kein Vergleich mit der leckeren Gemüsesuppe  am Mittag für 9 Franken im Restaurant Cerf in Soubey, unprätentinlös, aber gut!


Zur Ehrenrettung des Restaurants:

Der Nachtisch "Pavlova fruit exotique, Mouss légère vanille et éclat de meringue" war fantastisch 

Neuer Tag, neues Glück auf geht es nach St. Irmier

Habe mich gleich in diese Hochebene verliebt,  die Gegend um Muriaux  besteht nur aus Weiden, Pferdekoppeln und wunderbarer offener Weite, ich kann es nicht in ein Photo bringe, es ist faszinierend 



So viele unterschiedlichste Pferde,  rund um die "Stiftung für das Pferd, Fondation pour je Cheval"

Offensichtlich kommt die Milch für den "Tete de Moine" von hier

Angekommen in St. Irmier.

Das ist etwas was mich an der Schweiz fasziniert: in dieser "Pampa" der Hauptsitz von Longines, welches regelmäßig bei Sportveranstaltungen eingeblendet wird, weil es die Zeit so genau misst.  Hier wurden die Uhren hergestellt, die Albert Einstein, Humprey Bogard oder Audrey Hepburn trugen

Fazit

Km: 20

Hőhenmeter:890

Gefährliche Tierbegegungen:

Diese Sektion des Blogs wird von nun an eingestellt

Statt des erwarteten Lobs und Preis, erfahre ich nur Hohn und Spott für meine Heldentaten

So werdet ihr auch nie erfahren wieviele Homo Sapiens Männchen und Weibchen heute auf dem Weg waren, auch einen Homo Neanderthalians habe ich gestern gesichtet, da bin ich mir ganz sicher



Aber im Ernst, es krabbelt und schwirrt um mich herum und die Doubs ist voller kleiner Fische, die Vögel singen den ganzen Tag, und sobald die Sonne scheint Zirpen die Zikaden…bis jetzt noch nicht einmal Kopfhörer aufgehabt…

Tier des Tages

  • Wohl dem, der ein solches Tier sein eigen nennt, es trägt klaglos das Gepäck, und Abends scheisst es  Dukaten, so das sein Herrchen sich die Weinkarte bringen lassen kann

Gefährliche Pfanzenbegnungen




  • Acker-Hornkraut
  • Frühlings-Enzian
  • Wiesen-Schaumkraut
  • Mittlere Winterkresse
  • Wald-Storchschnabel
  • Gewöhnlicher 🥱Hornklee

Erkenntnisse des Tages:

  • Wunderschöne Tour heute, ohne Gepäck wäre es Wellness pur, trotzdem ist mir beim Wandern fast niemand begegnet. Je nachdem wonach man sucht gibt es noch Juwelen zu entdecken
Z‘ruck